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Lanzarote.

 

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Während sich die Sonnenstrahlen am Horizont langsam ihren Weg bahnen, setzt bei uns am Gate die Müdigkeit ein. Kalt ist es draußen und so rollt das Flugzeug, welches uns in weniger als 5 Stunden nach Lanzarote bringen soll, wenig später den Enteisern entgegen. Mehr und mehr schmelzen die Eiskristalle auf den Tragflächen dahin und lassen die Vorfreude auf den Atlantik, Wärme und beeindruckende Vulkanlandschaften steigen.

“Boarding crew is ready for take off.” tönt es aus den Lautsprechern über uns und wenige Sekunden später werden wir ob der Geschwindigkeit in die Sitze gedrückt. Autos und Stadtlandschaften schrumpfen mehr und mehr zu Miniaturausgaben ihrerselbst und weichen schließlich ganz einem zauberhaften pastellfarbenem Wolkenteppich.

Und plötzlich taucht das Meer unter uns auf. Die Wellen kräuseln sich und lassen Schaumkronen wachsen. Auch ein Frachter ist zu sehen und lässt so langsam Zivilisation erahnen.

“Wir verlassen jetzt unsere Reisehöhe und bitten Sie daher ihren Sicherheitsgurt anzulegen und ab sofort die Waschräume nicht mehr aufzusuchen!” Es kribbelt in der Magengrube und der Druck auf den Ohren lässt alles etwas dumpfer erscheinen. Ein letztes Mal kralle ich mich in den Sitz und schon setzt der Flieger auf.  Die Türen werden geöffnet, frischer mit Meeresluft angereicherter Sauerstoff fließt fortan durch unsere Adern und die ersten Palmenwedel erfreuen mein Herz.

Herzlich Willkommen auf Lanzarote, einer kargen Insel voller Zauberhaftigkeiten, schwarzen Vulkanlandschaften und weiß getünchten Häusern, grünen Fensterläden und haushohen Kakteen, türkisfarbenen Atlantikwellen und Ausblicken, die hinter jeder Kurve noch schöner sind als zuvor….

Lasst euch mitreißen und begeistern für diese Insel und habt Spaß mit meinen Fotos.

 

 

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  • Übernachtung: Wir haben im Iberostar Lanzarote Park in Playa Blanca übernachtet. Sehr zu empfehlen sind die Zimmer 5101-5305. Diese befinden sich im renovierten Bereich des Hotels und haben einen traumhaft schönen Ausblick aufs Meer und Fuerteventura. Nur die Promenade für Fußgänger trennt einem vom Meer. Die Zimmer sind mehr als geräumig, verfügen über ein großes Bad mit Regenwalddusche und 2 Waschbecken, sehr bequemen Betten und einen großen Balkon.
  • Mietauto:  Wir haben uns einen kleinen Opel-Flitzer bei Cabrera Medina ausgeliehen. Für 4 Tage ( inklusive Kilometern, Vollkasko ohne Selbstbeteiligung) haben wir 90€ bezahlt.  Man sollte das Auto entweder schon von Deutschland aus buchen oder 1-2 Tage vor dem Ausleihen ein Auto in einem der Büros vor Ort reservieren lassen.
  • Salinas de Janubiaein beeindruckendes Schachbrettmuster an Salinebecken, die in allen erdenklichen Farben leuchten. Etwas versteckt gibt es eine kleine Verkaufsstelle. Für eine 0,5Kg Salzpackung haben wir gerade mal 50 Cent bezahlt.
  • Küstenstraße LZ703 nach El Golfo: Hinter jeder Kurve bietet sich ein neuer, fotogener Ausblick aufs Meer und die Feuerberge im Hintergrund. Unbedingt die vielen Parkbuchten nutzen, Kopf ausschalten, Meeresluft einatmen und Handy ausmachen!
  • El Golfo: ein zauberhaft, authentisches Fischerdörfchen mit gefühlt tausend Fotomotiven. Verlasst hier unbedingt die Hauptstraße  und erkundet die kleinen Gassen. Im Restaurant “Lago Verde” haben wir uns dann frischen Fisch und leckere Papas arrugadas mit Mojo-Sauce schmecken lassen. Am Ortseingang gibt es einen großen Parkplatz. Von dort aus gelangt man über einen Weg zu einem Aussichtspunkt. Von dort aus hat man nicht nur einen grandiosen Blick aufs Meer und den schwarzen Lavastrand sondern auch auf den Lago Verde. Dieser See wird unterirdisch vom Meereswasser gespeist und besitzt eine herrlich grüne Farbe. Je nach Sonnenstand ist diese  nur bedingt sichtbar.
  • Timanfaya-Nationalpark: Eine beeindruckende Vulkanlandschaft, die in allen möglichen Farbtönen schimmert und einen sofort auf einen anderen Planeten beamt. Im Nationalpark selber ist es verboten auf eigenen Wegen zu wandeln. Unterhalb des Isolote de Hilarios gibt es daher gegen eine Gebühr von 9€ die Möglichkeit, mit dem Auto bis hoch zum von César Manrique gestalteten Aussichtspunkt zu gelangen. Dieser berherbergt das Restaurant “El Diabolo”. Neben dem spektakulären Ausblick werden hier einzig und allein durch Erdwärme Hähnchenkeulen gegrillt. Gegessen haben wir hier dennoch nichts, sondern uns vielmehr am Ausblick ergötzt. Vom Restaurant aus starten auch die Rundfahrt-Busse ( diese ist im Preis der 9€ enthalten), die einen inmitten der Feuerberge bringt. Neben archaisch anmutender Musik gibt es unzählige Fotomotive, für die man sich beim Einsteigen am besten links hinsetzt. 😉 Zurück am Restaurant sollte man sich unbedingt noch die Vorführungen der Parkrancher ansehen. Vor allem die Wasserdampf-Fontäne lässt einem nur im entfernsten die Urgewalten unter einem erahnen. Für einen entspannten Besuch ohne Reisebusse  sollte man entweder früh morgens oder am späten Nachmittag hochfahren.
  • La Geria: die Weinstraße Lanzarotes, die mit zahlreichen “Botegas” rechts und links aufwartet und einen ob der einzigarten Weinanbauweise staunen lässt. Denn anders als sonst werden die Rebstöcke in eine Bodenkuhle aus Lavagestein gesetzt und so vor dem fortwährend stürmischen Passatwind geschützt. Wir sind in die Bodega “El Chupadero” eingekehrt und haben uns dort mehr als schmackhafte Tapas schmecken lassen.  Desweiteren haben wir uns das “El-Grifo” Museum angeschaut. “El-Grifo” zählt zu den ältesten Weingüteren der Kanaren sowie dem spanischen Festland. Für 5€-Eintritt kann man sich auf dem Gelände des Weingutes umsehen, den Kakteengarten besuchen und eine Weinprobe nehmen. Zu empfehlen ist hier vor allem der Rotwein “Listan Negro” von 2015 und der Weißwein “Blanco malvasia”. Auf Wunsch werden die Flaschen auch nach Deutschland verschickt.
  • LagoMardieses in den Lavafels gehauenes Haus in Nazaret zählt für mich persönlich zu den absoluten Highlights auf Lanzarote. Es gehörte für genau einen Tag dem Schauspieler Omar Sharif, bevor er es bei einer Bridge-Partie wieder verspielte. Und Gott wie sehr muss das geschmerzt haben…ich war vollkommen überfordert von all den zauberhaften Ecken, Sitzmöglichkeiten, dem orientalischen Flair, dem Wasser und Licht. Kein Foto der Welt kann den Zauber, der von diesem Haus ausgeht, einfangen. Dennoch habe ich es auf gefühlt 500 Fotos versucht. 🙂 Auf jedenfall eine architektonische Meisterleistung, die man sich mit einem Drink in der Hand und einem Baldachin aus immer und immer wieder ansehen möchte und mehr als nur eine Randnotiz im Reiseführer verdient hat. Für 6€ Eintritt seid ihr dabei. Wir waren so gegen 10.30 Uhr da und hatten nur wenig Besucher um uns.  Und pssstt: Man kann dort auch ein Apartment mieten bzw. für all die Heiratswilligen unter euch auch die gesamte Location.
  • César Manrique- Fundacion: diese befindet sich in Taro de Tahiche und beherbergt vor allem das künstlerische Erbe Manriques. Neben seinen eigenen Werken kann man hier auch Originale von Miro und Picasso bewundern und sich im Anschluss durch die einzelnen Lavablasen leiten lassen. Vor allem das Fenster inmitten einer Lavazunge hat mich fasziniert. Dennoch muss ich zugeben, dass mich diese Fundacion nicht allzu sehr begeistert hat. Wir haben es jedoch auch nach LagoMar besucht und ich habe innerlich alles mit diesem Haus verglichen. Vielleicht lieber andersrum planen, um dem Künstler Manrique vollends gerecht zu werden.
  • Famara: Famara war bisher der erste Ort, an dem ich einen Bagger Sand von den Straßen hab schieben sehen. Ein magischer, unwirklicher Ort der geprägt ist von Wind, Sand und Wassersportlern jeglicher Art. Im Örtchen selber fühlt man sich an den Wild West erinnert. Eine entspannte Surferhochburg mit kleinen Cafés und Restaurants. Außerhalb rollen die Wellen an den viele Meter breiten Sandstrand und laden Surfer zum Wellenreiten ein. Wer sich einmal richtig Durchpusten lassen, in Sanddünen spazieren gehen und Surfer beobachten möchte, ist dort genau richtig. Ähnlich empfehlenswert ist der nordwestlich gelegene Ort La Santa.
  • Teguise: eine alte Kolonialstadt, die vor allem durch ihre zahlreichen gepflasterten Gässchen und zauberhaften Läden besticht. Jedes Fenster, jede Tür, jede Straßeneinfahrt ist schöner als die andere. Am Wochenende findet hier der größe Markt Lanzarotes statt. Wir waren unter der Woche da und haben ein entspanntes Städtchen mit zahlreichen Weinstuben, Cafés und Tapasbars vorgefunden. Schlendern, Sonne genießen und Türen knipsen.
  • Haria: liegt im Norden der Insel inmitten des Tals der 1000 Palmen. Dies sieht man vor allem, wenn man vom Süden her kommt und die kurvenreiche Straße nach Haria runterfährt. Der Ort beherbergt auch das Wohnhaus Manriques. Auch hier gilt: Hauptstraße verlassen und die Gassen erkunden. So trifft man auf Bananen und Papayas  im Vorgarten, das wahre Leben abseits der Touristenpfade und leckere Tapas im Slowfood-Restaurant “Puerta Verde“.
  • Mirador del Rio: dieser in den Felsen integrierter Aussichtspunkt ( geschaffen von César Manrique) ganz im Norden der Insel bietet einen grandiosen Blick auf die vorgelagerter Insel La Graciosa. Der Eintritt kostet 4,50€. Auch hier gibt es natürlich wieder Getränke und Snacks zu kaufen. Die Preise sind jedoch überteuert. Wer diese Glasaussicht nicht unbedingt braucht, kann sich die tolle Aussicht auf die Küste auch kostenlos holen. Einfach auf dem großen Parkplatz halten und ein paar Meter zur Steilküste laufen. 😉 Spannend fand ich vor allem den Weg zum Mirador. Lanzarote zeigt sich im Norden nämlich von seiner grünen, rauen Seite.
  • Papagayo-Strände: wer in Playa Blanca untergebracht ist, kann den regionalen Bus nehmen, der jede halbe Stunde durch den Ort pendelt. Für 1,40€ pro Fahrt einfach bis zur Haltestelle “Los Colorados” fahren und von dort einen der zahlreichen Trampelpfade zu den einzelnen Buchten nehmen. Wer mit dem Auto hinfahren möchte, muss sich 20-30 Min über eine Schotterpiste quälen. Der Anblick der Buchten entschädigt jedoch fürs Durchschütteln. Feinster Sandstrand, türkisfarbenes Wasser, Blick auf den Sonnenuntergang garantiert….oberhalb gibt es ein kleines Café. Am besten frühzeitig gute Plätze sichern.

 

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