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Ode an das Café Hilda.

Wenn aromatische Kaffee-/Cafékultur auf Qualität und absoluten Genuss, Vergangenheit, Heimat, persönliche Träume und Selbstverwirklichung, individuelles Design, Nachhaltigkeit, ungemeines Herzblut, Handgemachtes, Slowfood und eine ordentliche Prise norddeutsche Lässigkeit trifft, dann kommt ein solch herzallerliebster Ort wie das Café Hilda zustande.

Ein Platz an dem Kaffee noch als solcher zelebriert und nicht verhipstert wird. Den man unkompliziert am Tresen bestellt ohne dabei seine Englischvokabeln herauskramen und die Nerdbrille zurechtrücken zu  müssen. Ein Ort an dem man sich in die Sessel kuschelt, der Musik lauscht, die Bilder aus vergangenen Kieler Tagen bestaunt, die Sorgen mitsamt dem Schmuddelwetter an der Eingangstür abschüttelt und genüßlich ins Bananenbrot oder die noch warme Käseschnitte beißt.  Ein Ort mit ungemein hohem Wohlfühlcharakter, den man nur ungern wieder verlässt und sich beim Überstreifen der alten Sorgen am Ausgang schon aufs nächste Mal freut.

 

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1 Comment

  • Reply Franse

    Deine Worte, liebe Mia! So wahr, so schön, so voller Leidenschaft. Ich mag es, wenn das im Netz geschriebene nicht von journalistischem Getöse bestimmt, sondern von Menschenherz formuliert wird. Du kannst nachvollziehen, warum es mich so oft an diesen wohligen Ort zieht. Weil die Hilda dich einfach – ungehipstert – sein lässt.

    2016/06/09 at 18:06
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