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Ode an das Ottmanngut.

 

Es gibt Hotels, in denen man nur ein weiteres neongelbes All-Inklusive-Bändchen am Handgelenk in einem stereotypen, anonym-kühlen Zimmer mit imaginärem Meerblick ist. Und es gibt das Ottmanngut in Meran (Südtirol). Wahrlich ein einzigartig schönes Kleinod an Zauberhaftigkeit, welches sich warm und zärtlich unterhalb des Tappeinerweges an einen Weinberg schmiegt. Den eigenen, wohlgemerkt.

Jeden Morgen aufs Neue begrüßt es seine Gäste, die in einem der 9 individuell, hell, freundlich und mit ungemein viel Liebe zum Detail eingerichteten Zimmer verweilen, in seinem weißen Gewand, den grünen Fensterläden und einem unverwechselbar schönen Jasminduft.

Wohlgebettet und demnach mehr als ausgeruht streift man die weiche Zudecke zur Seite, setzt seine vor Energie strotzenden Füße auf feinsten Dielenboden, pflückt sich ein paar reife Kirschen vom Baum und ist gespannt darauf, was Martin Kirchlechner heute für Geheimtipps für einen bereit hält.

Und weil all dies noch nicht reicht, werden einem die kulinarischen Frühstücksköstlichkeiten bei gutem Wetter im herrlich aromatischen Garten kredenzt. Und ja, nur kredenzt ist hierfür das richtige Wort.

Ganze 6 Tage lang haben wir uns so zwischen Palmen, Rosen, Zitronen- und Orangen und einem unvergleichlichem Bergpanorama u.a durch Spinat/Wirsingstrudel, Stracciatella-Joghurt mit Dunkler Schokolade, Birchermüsli mit Alpenkräutern, Spargelsalat mit Speck und dem Vinschgauer Brot geschlemmt. Im Vordergrund stehen hierbei- getreu dem Slowfood-Gedanken- immer regionale und mit viel Sorgfalt ausgewählte Zutaten, die letzlich vom Ottmanngut zu wahren Geschmackserlebnissen kombiniert und vor allem dekoriert werden.

Es ist wahrlich ein Hotel zum Wohlfühlen, zum Verweilen, zum Entdecken, zum Genießen, zum Schmecken, zum bewusst Wahrnehmen und zum Wertschätzen. Und nur dann hat man es verdient.

Qualität statt Quantität, Einzigartigkeit statt Buffettkämpfe, Verbundenheit statt Globalisierungswahnsinn, Gelassenheit statt Hetze, Details statt Mainstream, Ursprünglichkeit statt Mitschwimmen und kostbare Momente statt Animationsprogramm. Alles das ist das Ottmanngut. Für mich. Für uns. Und bald auch für dich, da bin ich mir sicher.

An dieser Stelle möchten wir nochmal einen großen Dank an Martin und das gesamte Team des Ottmanngutes aussprechen. Nur durch euch wurde dieser Urlaub unvergesslich. Wenn Meran, dann nur im Ottmanngut.

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1 Comment

  • Reply Conny Lomoherz

    Genau so ging es mir auch. Wunderschön!

    2015/06/11 at 17:02
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