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Ostsee.

Nebensaison. Die Strandkörbe sind leer, der Himmel ist voller Wolken. Regen tropft von oben herab und erzeugt ein prasselndes Geräusch auf der Kapuze. Herrlich.

Die Stille wird nur vom Kreischen der Möwen über uns und vom Meeresrauschen durchbrochen.

Muscheln liegen vereinzelt im Sand, der so angenehm weich unter den Füßen ist. Wir lassen uns in eben diesen fallen und schauen hinaus aufs Meer. Eine endlose Weite, die einem ein Gefühl von Freiheit und Loslassen spüren lässt.

Im Kopf lichtet es sich. Die hässlichen Gedanken werden mitsamt dem Stress der letzten Wochen per Papierflieger hinüber nach Dänemark geschickt. Per One-way-Ticket versteht sich.

Urlaub ist schön. Wir sind dann mal entspannt.

 

Unterkunft:

Hotel Stolteraa: Liegt direkt am Strand von Warnemünde. Nur die Düne trennt euch vom Meer. Frühstück war richtig lecker. Und das Hähnchenbrustfilet in Kürbiskernknusperpanade sowie das argentinische Rumpsteak am Abend…*nomnomnom*.

Zu empfehlen:

  • Mit dem Rad nach Heiligendamm. Der Weg verläuft immer parallel der Steilküste und führt durch einen mystischen Buchenwald. Einfach mal absteigen und tief durchatmen. :-) Wer Glück hat, findet auf dem Weg auch Maroniebäume (Esskastanien). Uns sind leider die wilden Schweine zuvorgekommen. In Nienhagen gibt es ein schönes Restaurant direkt am Radweg. In einem der vielen Strandkörbe kann man mit einem heißen Tee in der Hand den Ausblick aufs Meer genießen und Kräfte für die nächste Etappe nach Börgerende tanken. :-) In Börgerende gibt es ein paar tolle Reethäuser zu bestaunen. Hierfür einfach mal kurz den Radweg verlassen und in den Ort reinfahren. Es lohnt sich. :-) Heiligendamm, G8-Gipfel, Luxushotel. Japp, das gibt es da.  Vor allem aber eine schöne Seebrücke und einen tollen Strand.
  • Rostock: Neben den typischen Handelsketten *langweilig und so austauschbar* gibt es dort in der Fußgängerzone auch einen Laden mit dem Namen “Tiger“. Hier gibt es – ich zitiere  meinen Freund – “schönen Schnullipups”. Meine Ausbeute: Memoblöcke in Sprechblasenform, Tafelfolie und Stempelkissen mit Schnurrbartmotiven und Buchstaben.
  • In Warnemünde den Alten Strom verlassen und stattdessen die kleinen Gassen dahinter ergründen. Viel schöner als dieser Touristenpfad.
  • Heißen Sanddornsaft trinken. Riecht unangenehm, aber schmeckt richtig lecker.

 

 

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1 Comment

  • Reply Mama

    Trotz Regen sind es wieder wunderschöne Bilder und sie machen Lust zum Hinfahren – zu jeder Jahreszeit

    2014/10/26 at 17:53
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