Follow me:

    Lina & Wassili.

    Print

    Wenn du plötzlich eine Hochzeitsanfrage im Postfach hast und dir deswegen das Herz kurz in die Hose rutscht und du dich dennoch wie ein kleines Kind freust, weil das zukünftige Brautpaar anscheinend Vertrauen in deine bisherigen Fotos hat. Continue reading…

    Erfahrungsbericht Fotobuch.

     

    Vor ein paar Wochen habe ich mich für einen Fotobuch-Test von Saal-Digital beworben. Geplant war endlich mal ein kleines Portfoliobuch, in dem ich meine Arbeiten ansprechend präsentieren kann. Vor allem wollte ich es jedoch für potentielle Hochzeitspaare testen. Denn neben Fotos sind mehr und mehr auch Bücher gefragt, die all die schönen Erinnerungen auf Papier bannen sollen. Continue reading…

    Julia & Christian.

    Wenn die kleine Schwester heiratet ist man zum einen mächtig stolz und freut sich riesig darüber und zum anderen ist man traurig und etwas wehmütig, weil einen das Erwachsensein plötzlich hinterrücks einholt und in den Bauchspeck piekst. Noch dazu, wenn das Schwesterlein seit vielen Jahren im Bayrischen Wald beheimatet ist und man sich nur ein paar Mal im Jahr sieht. Continue reading…

    Babybauchshooting im Bayrischen Wald.

    Es war Anfang des Jahres als ich zu meiner regulären Pause auf Arbeit nach hinten in den Aufenthaltsraum gestiefelt bin. Froh über die kurze Auszeit hab ich also meine Stulle aus der Tasche gekramt und mir mein Handy geschnappt. Mein Display verriet mir, dass ich eine Nachricht von meiner Schwester erhalten hatte. Ich biss also in mein Käsebrot und vergaß kurze Zeit später zu kauen. Warum, weil mir meine Schwester gerade per Einzeiler eröffnet hatte, dass ich Tante werde. Knall auf Fall, kurz und schmerzlos…eben ganz meine Schwester. Später wird sie zu mir am Telefon sagen “Was denn, hätte ich einen Roman schreiben sollen?!” Continue reading…

    Franzi.

    Es gibt Fotos, die mich einfach nur fesseln und die ich mir immer und immer wieder anschauen muss. Sei es wegen dem Motiv, den Farben oder der Komposition. Sie lösen in mir ein Gefühl der vollkommen (Foto-)Glückseligkeit aus. Die Alte hat’n Knall, denkt ihr jetzt vielleicht aber erst letztens ging es mir mit diesem Foto von Eric Kelley, einem renomierten Filmfotografen, so: Continue reading…

    Marie analog.

    Der Film ist startklar, die manuellen Einstellungen sitzen, der Fokus ist scharf und der Auslöser…durchgedrückt. Fertig ist das analoge Bild. Ganz einfach möchte man meinen und dennoch war der Fotoausflug ins Paulusviertel hier in Halle nicht ganz so simpel wie oben beschrieben. Denn diesmal habe ich mit der analogen Kamera zum ersten Mal komplett manuell fotografiert, d.h. Blende und Verschlusszeit habe ich selbst gewählt. Als Belichtungsmesser musste dabei neben einem richtigen Lichtmesser auch meine Canon 5 D Mark III herhalten. Continue reading…

    Janett.

    WREATH_CREATORWenn das Mohnfeld ruft, musst du alles stehen und liegen lassen. Du musst deine Kamera schnappen, den bösen Mückenblick aufsetzen und deine Kollegin um ein Spontanshooting bitten. Du musst dem Bauer schöne Augen machen, so tun, als würden Mohnblumen nicht stacheln und das Jucken an den Füßen -weil mitten im Feld- ignorieren. Wenn du all das getan hast, kommen solche Fotos zustande. Continue reading…

    Ode an das Café Hilda.

    Wenn aromatische Kaffee-/Cafékultur auf Qualität und absoluten Genuss, Vergangenheit, Heimat, persönliche Träume und Selbstverwirklichung, individuelles Design, Nachhaltigkeit, ungemeines Herzblut, Handgemachtes, Slowfood und eine ordentliche Prise norddeutsche Lässigkeit trifft, dann kommt ein solch herzallerliebster Ort wie das Café Hilda zustande.

    Ein Platz an dem Kaffee noch als solcher zelebriert und nicht verhipstert wird. Den man unkompliziert am Tresen bestellt ohne dabei seine Englischvokabeln herauskramen und die Nerdbrille zurechtrücken zu  müssen. Ein Ort an dem man sich in die Sessel kuschelt, der Musik lauscht, die Bilder aus vergangenen Kieler Tagen bestaunt, die Sorgen mitsamt dem Schmuddelwetter an der Eingangstür abschüttelt und genüßlich ins Bananenbrot oder die noch warme Käseschnitte beißt.  Ein Ort mit ungemein hohem Wohlfühlcharakter, den man nur ungern wieder verlässt und sich beim Überstreifen der alten Sorgen am Ausgang schon aufs nächste Mal freut.

     

    Anneke.

    Wenn nach dem Kinofilm die Damentoilette unverhältnismäßig lang ist, geht man ganz klar ein paar Straßen weiter ins eigene Café. Wenn man dann noch die Kamera parat hat und das letzte Fünkchen Abendlicht ein paar Fotos zulässt, nutzt man die leere Location und das große Fenster im Eingangsbereich natürlich für ein spontanes Shooting.

    All das ist genau so Ende April während meines Kiel-Aufenthaltes bei Anneke passiert. Einer wundervollen Person, der ich zum ersten Mal im Jahr 2010 im Zuge meiner Ausbildung begegnet bin. Es folgten lange Spaziergänge und inspirierende, aufbauende Gespräche über Gott und die Welt. So manches Mal haben wir dabei die Zeit und auch den Weg zurück durch den Wald vergessen. Letztlich sind wir doch immer angekommen und haben zurückgefunden: zu unseren Wurzeln, unseren Wünschen und zu dem, was gut für uns und unsere Seele ist. In letzterem bist du, herzallerliebste Anneke, mir nun etwas voraus. Doch ich bin mir sicher, was nicht ist, wird auf jedenfall ganz bald und unbedingt was werden.

    Liebe Anneke, ich bin immer wieder froh, dich getroffen zu haben. Denn auch wenn der Grund dafür nicht mehr ganz unseren Vorstellungen entspricht, so sind es letztlich die tollen Begegnungen und Erfahrungen, die wir dadurch sammeln konnten. Und dafür bin ich dankbar.

    Und nun genießt den Anblick dieser tollen, zauberhaft und einzigartig starken Frau.

     

     

Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.